Seefeldstraße 69, 8008 Zürich, Schweiz

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Die Parteien (ETS European Translation Service, Mag. Gerd Mostegl e.U. [nachfolgend "Übersetzer"]) und der Besteller vereinbaren die Geltung der nachfolgenden Geschäftsbedingungen. Etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bestellers sind nicht Vertragsbestandteil und erlangen nur Geltung, wenn dies vom Übersetzer schriftlich anerkannt worden ist.

  1. Leistungsumfang
    Der Umfang der vom Übersetzer zu erbringenden Dienstleistungen einschliesslich der Ablieferungsmodalitäten richtet sich nach der Abrede der Parteien.

  2. Zweck und Ausführung der Übersetzung
    • Der Besteller verpflichtet sich, dem Übersetzer vor Beginn der Übersetzungsarbeiten mitzuteilen, ob die bestellte Übersetzung für einen der folgenden Zwecke verwendet wird:
      • Publikation,
      • Werbung,
      • industriellen Einsatz,
      • juristische Belange und insbesondere Patentverfahren,
      • jeden anderen Zweck, mit dem der Übersetzer nicht rechnen muss.
    • Der Besteller darf die Übersetzung nur für den dem Übersetzer angezeigten Zweck verwenden. Für jede andersartige Verwendung übernimmt der Übersetzer keinerlei Haftung.
    • Die Sicherstellung der fachlichen und sprachlichen Korrektheit der Übersetzung ist grundsätzlich Sache des Übersetzers. Der Besteller hat dem Übersetzer vor Beginn der Übersetzungsarbeiten die Verwendung einer speziellen Terminologie oder Fachsprache bekanntzugeben.
    • Der vom Besteller dem Übersetzer zur Verfügung gestellte Ursprungstext ist die massgebende Grundlage für die Übersetzungsarbeiten. Bei elektronischer Zusendung des Ursprungstexts in verschiedenen Formaten ist die im PDF-Format übermittelte Version des Ursprungstexts für die Übersetzung massgebend. Der Besteller trägt das Übermittlungsrisiko.
    • 5 Der Übersetzer ist berechtigt, für die Ausführung der Übersetzungsarbeiten qualifizierte Subunternehmer beizuziehen.
  3. Vergütung des Übersetzers
    • Die Vergütung des Übersetzers richtet sich nach den anwendbaren Tarifen des Übersetzers, es sei denn die Parteien hätten eine besondere Vergütungsabrede getroffen. Dies gilt auch für die Prüfung von Drittübersetzungen.
    • Grundsätzlich wird die Vergütung in Anwendung des anwendbaren Tarifs auf Grundlage der Normzeilen des Ursprungstexts berechnet (Basiswert: 1 Normzeile = 55 Anschläge [inkl. Leerzeichen], 1 Seite [DIN A4] = 25 Schreibmaschinenzeilen). Enthält der Ursprungstext effektiv mehr Anschläge und Normzeilen als der Basiswert, so ist die effektive Zahl der Anschläge und Zeilen massgebend.
    • Für Express-, Overnight- und Wochenendarbeiten werden Zuschläge berechnet (Basis: Zuschlag von bis 50% auf der Basisvergütung).
    • Besondere Leistungen, die mehr als einfache Textverarbeitungsschritte erfordern (z.B. Grafiken, komplexe Textgestaltungen und Dateikonvertierungen), werden separat und nach Massgabe des effektiven Aufwands in Rechnung gestellt (Basis: Stundensatz von CHF 90,00).
    • Eine Kostenofferte des Übersetzers ist nur verbindlich, wenn sie in schriftlicher oder elektronischer Form erfolgt und der Übersetzer den Ursprungstext einsehen konnte. Anderweitige Kostenvoranschläge gelten als unverbindliche Kostenschätzungen.
    • Unvermeidbare Überschreitungen einer Kostenofferte bis zu 15% sind vom Besteller zu vergüten.
    • Vom Besteller veranlasste Zusatzarbeiten und Änderungen werden zusätzlich nach dem anwendbaren Tarif oder der besonderen Vergütungsabrede verrechnet.
  4. Auslieferung der Übersetzung
    • Ist die Übersetzung binnen einer bestimmten Frist auszuliefern, so hat der Besteller den Übersetzer vor Beginn der Übersetzungsarbeiten darauf hinzuweisen. Der Auslieferungstermin erlangt nur Verbindlichkeit, wenn ihn der Übersetzer schriftlich bestätigt.
    • Mit Ausnahme von vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Nichteinhaltung eines Liefertermins sind Schadenersatzansprüche des Bestellers wegen Verzugs des Übersetzers ausgeschlossen.
    • Der Übersetzer liefert die Übersetzung in der vom Besteller gewünschten Form aus; der Besteller trägt das Übermittlungsrisiko.
    • Tritt der Besteller wegen Verzugs des Übersetzers nach schriftlicher Ansetzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurück, so schuldet er für die bereits ausgeführten Übersetzungsarbeiten die entsprechende volle Vergütung. Art. 366 und Art. 377 OR sind abbedungen.
  5. Gewährleistung und Haftung
    • Der Besteller muss etwaige Mängel der Übersetzung binnen 10 Tagen seit Erhalt der Übersetzung schriftlich rügen. Er hat detailliert darzulegen, welche Teile der Übersetzung mangelhaft sein sollen. Stilistische Einwände stellen keine Mängel dar, ebensowenig die nachträgliche Abstimmung auf firmen- oder brancheneigene Besonderheiten.
    • Nach Ablauf von 10 Tagen seit Erhalt der Übersetzung gilt die Übersetzung als abgenommen.
    • Die Mängelrechte des Art. 368 OR sind mit Ausnahme des Nachbesserungsanspruchs abbedungen. Die Nachbesserung ist vom Übersetzer binnen angemessener Frist durchzuführen.
    • Der Besteller ist im Gewährleistungsfall nicht berechtigt, geschuldete Vergütungen zurückzubehalten oder zur Verrechnung zu bringen.
    • Für die Übersetzung von schwer lesbaren, unverständlichen oder verstümmelten Ursprungstexten ist jede Gewährleistung und Haftung ausgeschlossen.
    • Für Ausdrücke und Namen, die nicht in lateinischer Schrift angegeben sind, ist jede Gewährleistung und Haftung ausgeschlossen. Für die Umrechnung von Masseinheiten, Zahlen und Währungen ist jede Gewährleistung und Haftung ausgeschlossen.
    • Für Übersetzungen, die in Druckwerken erscheinen, übernimmt der Übersetzer nur dann eine Gewährleistung im Sinne von Ziff. 5.3, wenn ihm die endgültigen Druckfahnen zur Durchsicht vorgelegt werden. Die Durchsicht der Druckfahnen ist vom Besteller separat nach dem anwendbaren Übersetzungstarif zu vergüten.
    • Für Schäden des Bestellers, einschliesslich Folgeschäden (z.B. entgangener Umsatz oder Gewinn, Nutzungs- und Produktionsausfall, Kapital- und Deckungskosten), haftet der Übersetzer nur im Falle vorsätzlicher oder grobfahrlässiger Vertragsverletzung.
  6. Urheberrecht und Schadloshaltung des Übersetzers
    • Der Übersetzer ist nicht verpflichtet abzuklären, ob der Besteller berechtigt ist, den Ursprungstext übersetzen zu lassen. Der Besteller sichert zu, dass er hierzu berechtigt ist.
    • Der Besteller erwirbt an der Übersetzung nur jene urheberrechtlichen Rechte, die dem Verwendungszweck der Übersetzung entsprechen. Voraussetzung für den Rechtsübergang ist die vollständige Bezahlung der dem Übersetzer geschuldeten Vergütung.
    • Das Urheberpersönlichkeitsrecht verbleibt in jedem Fall beim Übersetzer. Der Name des Übersetzers darf vom Besteller nur mit vorgängiger schriftlicher Zustimmung des Übersetzers verwendet werden.
    • Der Besteller ist verpflichtet, den Übersetzer für sämtliche Drittansprüche vollständig schadlos zu halten. Auf Begehren des Übersetzers hin ist der Besteller verpflichtet, etwaige Drittprozesse für den Übersetzer zu führen. Andernfalls ist der Übersetzer berechtigt, Drittansprüche zu anerkennen und vom Besteller volle Schadloshaltung zu beanspruchen.
  7. Zahlung der Vergütung
    • Sofern nicht anders vereinbart, hat der Besteller die geschuldete Vergütung binnen 10 Tagen nach Rechnungserhalt auf folgendes Konto des Übersetzers zu überweisen: Raiffeisenbank Schwarzwasser, CH-3150 Schwarzenburg. Vorbehalten bleibt die Vereinbarung von Akonto- und Abschlagszahlungen.
    • Bei Zahlungsverzug ist der Übersetzer berechtigt, die Übersetzung und Ursprungstexte des Bestellers (z.B. Manuskripte) bis zur vollständigen Zahlung zurückzubehalten. Beim Verzug mit Akonto- und Abschlagszahlungen ist der Übersetzer berechtigt, die Übersetzungsarbeiten bis zum Zahlungseingang einzustellen. Dies gilt auch für Übersetzungsarbeiten mit vereinbarten Ablieferungsterminen.
    • Bei Zahlungsverzug schuldet der Besteller ab der ersten Mahnung einen Verzugszins von 10% pro Jahr. Mahn- und Rechtsverfolgungskosten werden nach Aufwand separat verrechnet. Für jede Mahnung schuldet der Besteller eine Gebühr von EUR 15.
  8. Vertraulichkeit
    Es ist selbstverständlich, dass alle an uns übermittelten Texte und Dokumente einer strengen Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegen. Nicht nur für unser Unternehmen und die damit betrauten Projektmanager, sondern genauso für unsere Übersetzer bzw. Lektoren.

  9. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
    • Das zwischen den Parteien bestehende Vertragsverhältnis untersteht dem schweizerischen materiellen Recht.
    • Als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten vereinbaren die Parteien die Gerichte der Stadt Zürich (Bezirksgericht oder Handelsgericht des Kantons Zürich). Der Übersetzer bleibt befugt, seine Ansprüche auch bei den Gerichten am Ort seines Geschäftssitzes durchzusetzen (Klagenfurt am Wörthersee).


Stand: November 2009